Dienstag, 19. Dezember 2006

8. Aufgabe: Das Bloggen

Ein Blog an sich, ist eine regelmäßig aktualisierte Website, die eine Kombination aus einer persönlichen Homepage und einer Diskussionsseite darstellt. Zum Bloggen sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Beiträge des Blogs werden chronologisch dargstellt, können kommentiert werden und bieten somit die Möglichkeit zu einer Diskussion.
Blogs besitzen generell eine kennzeichnende Struktur.

Das Bloggen eröffnet dem Benutzer/der Benutzerin die Möglichkeit selbst verfasste Schriften einfach zu publizieren oder mit anderen zum kommunizieren. Gewissermaßen kann es somit zum Schreiben anregen. Dadurch kann man auch in kreativem Schreiben geübt werden. Dennoch wird das Bloggen im wissenschaftlichen Bereich nicht häufig angewendet.

Die Schriftform die beim Bloggen verwendet wird – kurz und mit Verweisen ausgestattet – ist zwar nicht neu, doch wurde sie durch den Computer und das WWW zu einem Massenphänomen. Auch ermöglicht der Computer die Integration von anderen Darstellungsformen wie z. B.: audiovisuellen Formaten und bietet durch das WWW die Möglichkeit einer Vernetzung mit der Außenwelt.

Das Arbeiten an einem Blog ermöglicht die Entwicklung eines eigenen Schreibstiles. Allein durch mehrmaliges Schreiben entwickelt man bereits seine Fähigkeiten weiter. Außerdem kann man andere Blogs lesen und den Stil der ErstellerInnen kopieren oder weiterentwickeln. Den Schreibstil eines Blogs sollte man jedoch immer dem zu erwartenden Publikum anpassen.

Ein Blog bietet dem Benutzer/der Benutzerin – persönlich – diverse Verwendungsmöglichkeiten:

- Zum einen kann es zu einer Diskussion über Inhalte anregen. Vor allem wenn man Ideen als Frage darstellt kann dies andere Benutzer/Benutzerinnen zu Kommentaren bzw. Diskussionen anregen.
Außerdem kann ein Blog in unserer heutigen Zeit der individualisierten Studien dazu dienen, dass der Kontakt zu anderen Kollegen/Kolleginnen leichter erhalten bleibt.

- Der Blog kann auch als eine Art „Erinnerungsort“ dienen bzw. ein Ort sein, an dem Erinnerungen gespeichert werden. Man arbeitet nicht immer am selben Platz oder hat all seine Unterlagen verfügbar. Da kann der Blog, der von jedem Computer mit Internetanschluss erreicht werden kann, helfen diverse Informationen zu speichern.

- Da Schreibprozesse als Bewusstwerdungsprozesse – sprich: das Bewusstwerden über den eigenen Standpunkt – verstanden werden können und die Auflistung der Beiträge auf einem Blog chronologisch erfolgt, wird dem Benutzer/der Benutzerin somit die Möglichkeit geboten die eigene Entwicklung vor Augen zu haben und nachvollziehen zu können.

- Der Blog kann auch als eine Notiz-, oder Gedankensammlung dienen. Im Rahmen von aufwendigen Recherchen kann hier ein Hinweis oder Gedanke notiert werden, den man vielleicht später weiterverfolgen möchte. Es sollte einem jedoch stets bewusst sein, dass dies öffentlich geschieht und man den persönlichen Gedanken damit einem breiten Publikum offenbart. Auch sollte man sich nicht vor Kritik fürchten. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit Beiträge, durch ein Passwort geschützt, auf den Blog zu stellen.

Einen Blog können Einzelpersonen genauso gut wie mehrere Personen oder ganze Gruppen erstellen. Für Gruppenarbeiten eignet sich ein Blog besonders, da jedes Mitglied über die Fortschritte der anderen schnell und ausführlich informiert wird und selbst darauf reagieren kann. Die Möglichkeit einer Diskussion ist hier besonders wichtig.

Beim Veröffentlichen von Informationen muss man beachten, dass man eigene geistige Leistungen dementsprechend kennzeichnet und schützt. Außerdem muss man das Urheberrecht der nicht eigenen, veröffentlichten Informationen genau beachten. Auch sollte man nie vergessen, dass Veröffentlichtes missbraucht werden kann.

Schlussendlich bleibt noch die Erklärung wie man zu einem Blog kommt: Als Laie kann man einen Blog bei einem Host wie z.B.: twoday.net erstellen. Dies geht problemlos innerhalb weniger Minuten. Fortgeschrittene können/sollten einen Weblog auf einem eigenen Serverplatz einrichten, da dies mehr Möglichkeiten zur Personalisierung bietet.


Kommentar:

Genau wie letztes Mal bin ich auch diesmal wieder „froh“ darüber den praktischen Teil zuerst erledigt zu haben. Hätte ich diesen Text am Anfang der Lehrveranstaltung zur Einführung erhalten, ich hätte mit ihm wohl nicht viel anfangen können. Jetzt aber ist er eine sinnvolle Ergänzung zu bereits Bekanntem.
Der Artikel hat mich auch angeregt sich mit den Möglichkeiten eines Blogs auseinanderzusetzen bzw. wurde in mir die Idee geweckt Blogs auch in Zukunft für private Bereiche einzusetzen. Denn wenn ich mir diverse Punkte wie die einfache Handhabung, die einfache Erstellung und Verwaltung eines Blogs oder die nicht an einen Ort gebundene Verfügbarkeit direkt vor Augen führe, muss ich mich wirklich fragen, warum ich nicht bereits von selbst darauf gekommen bin Blogs für andere private Zwecke zu betreiben.

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