Nachbearbeitung der 9. Aufgabe

Zunächst wende ich mich mit einer Bitte um Entschuldigung an Sie Herr Professor, dass mein Nachtrag zur letzten Aufgabe erst jetzt erscheint. Da Mitte/Ende Jänner aber immer eine stressige Zeit ist, habe ich versucht zwei Fliegen mir einer Klappe zu schlagen und habe mich der Nachbearbeitung der letzten und der Bearbeitung der neuen Aufgabe gleichzeitig gewidmet.

Im Folgenden möchte ich versuchen auf den Abschnitt „Visionen“ des Textes der letzten Aufgabe nochmals einzugehen bzw. meine Gedanken oder besser gesagt, dass was meiner Meinung nach damit gemeint sein soll, einzugehen. Da, nach wiederholter Betrachtung des Textes und meiner Zusammenfassung desselben, ich leider eingestehen muss, dass es bei meiner Zusammenfassung von Ähnlichkeiten nur so wimmelt, versuche ich den Inhalt (wenn es wohl auch keine genaue Zusammenfassung ist) mit eigenen Worten wiederzugeben. Ehrlich gesagt muss ich jedoch gestehen, dass mir (falls das Folgende nicht zutreffend ist) wirklich nicht klar geworden sein kann worum es gehen soll:

Der Mensch, die Kultur(en) der Welt befindet sich inmitten einer Kulturrevolution in der die Orientierung sich weg von alten Traditionen und vertrauten sozialen Gebundenheiten hin zu neuen kurzfristigen Loyalitäten entwickelt. Die Bedeutung des Individuums als Einzelperson nimmt ab und findet sich als wichtiger Punkt in einem gestärkten Kollektiv wieder.
Das Internet ist nun, wenn nicht Träger, so zumindest wichtiger Bestandteil dieser Revolution, da es die „Schnelllebigkeit“ der heutigen Zeit unterstützt. Man ist nicht an Orte gebunden, sondern kann überall auf der Welt mit der ganzen Welt verbunden sein, bzw. überall Informationen abrufen. Dies ermöglicht eine neue Art an sozialen Kontakten und Netzwerken.
Auch verändern sich damit die Anforderungen an die Geschichtswissenschaften. Dies versteht sich womöglich von selbst. Wenn sich der Mensch, die Kultur, die Zivilisation ändert werden sich auch die Interessen und Bedürfnisse ändern. Und eine Wissenschaft wie die Geschichte die auch Antworten auf kulturelle und soziale Fragen geben muss unterliegt besonders stark derartigen Veränderungen.


P. S.: Selbstverständlich muss ich zugeben, dass man bei der Betrachtung meiner Zusammenfassung annehmen konnte, dass der Beginn des Mediums Internet, an einem bestimmten Tag im Jahre 1995 liegen muss. Dass dem nicht so ist, ist mir allerdings klar. Was ist sagen wollte – und mir zugegebenermaßen nicht geglückt ist – ist, dass wenn schon eine Institution wie der Papst, das Oberhaupt einer der konservativsten Organisationen in der Geschichte der Menschheit, eine Neuerung nicht nur nicht akzeptiert, sondern auch noch an ihr teilnimmt, können wir wirklich und wahrhaftig von dem „offiziellen“ Beginn einer neuen Ära sprechen.

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